Today
  1. Stars and Sky [16:57] MP3 soundclip of Stars and sky [1:03]
  2. Planet Earth [7:38]
  3. Polarstern [8:43]
  4. Fearless [8:24]
  5. Remember [7:00]
  6. Dream with me [2:41]

    Yesterday
  7. Dream in a Dream [5:02]
  8. Around the World [5:14]
  9. Waterfall [7:09]
  10. Early Years [4:46]
  11. Wishes [3:47]
11 songs...more than 77 Minutes. Seit 2003 veröffentlicht Frank Dorittke alias F.D. Project in regelmäßigen jährlichen Rhythmen neue CDs. Sein neuestes Werk, das mittlerweile siebte, erscheint im September diesen Jahres, nennt sich „Today & Yesterday" und verbindet neue Stücke mit älterem Material. Frank, der seine elektronische Musik durch seine E-Gitarre oft in die Nähe von Mike Oldfield bringt, überraschte mich bei jeder Veröffentlichung immer wieder auf’s Neue und so scheint es eigentlich unmöglich, dass er die Vorgänger immer wieder toppen kann. Doch auch mit dieser Produktion kann er mich wieder voll überzeugen.
Die CD ist in zwei Teile unterteilt. An den Anfang hat Frank sechs neue Stücke gestellt, die mit ihren ca. 50 Minuten Laufzeit den Großteil des Albums ausmachen. Gefolgt wird das neue Material von fünf älteren Stücken, die seit 2003 entstanden sind und bisher auf keinem anderen Album Platz fanden.

Die CD startet mit dem längsten Stück des Albums „Stars And Sky", das es auf fast 17 Minuten Länge bringt. Das Stück beginnt nach einem kurzen Intro mit den so typischen Sounds (Keyboards und Gitarre) die an Oldfield erinnern und die ich von Frank bereits kenne. Nichts wirklich Neues denke ich bei mir und vermute, dass Frank diese Stimmung über die volle Länge ausbreiten wird, doch weit gefehlt. „Stars And Sky" ist ein Track, der aus mehreren Melodien und Stilrichtungen besteht und eine unglaubliche Vielfalt an Musik bietet. Auch der erste Oldfield-ähnlich Teil ist sehr diffizil und fein gesponnen, zeigt er doch eine ganze Reihe an Details, die Frank zusammengewoben hat. Nach etwa fünf Minuten ändert sich das Bild komplett mit einem Schlagzeugrhythmus, auf den eine Geige einsetzt und in einen fröhlichen, folkloristischen Part übergeht. Auch das hat man schon in ähnlicher Form von Oldfield gehört, kommt aber bei Frank recht gut rüber. Nach einer Minute wechselt erneut die Stimmung, die einen durch sphärische Synthies (erinnern mich in ihrer Zartheit ansatzweise an David Wright) ins All zu treiben scheint. Fast vermutet man, dass Frank das Stück damit ausklingen lassen will, es stellt aber eine Verbindung zum folgenden Part dar, der ab Minute Acht in eine herrliche Gitarrenmelodie, begleitet vom Piano, übergeht. Dieser Part hat Gänsehautcharakter und schiebt sich sofort unter die Großhirnrinde. Dann spendiert Frank diesem Sound auch noch Chöre, die an weibliche Stimmen erinnern. Und nach weiteren gut anderthalb Minuten wechselt erneut der Rhythmus der nun flirrender klingt. Die Chöre bleiben, aber Frank lässt nun statt der Gitarre die Synthies sprechen und die Gänsehaut bleibt. Bei Minute Zwölf kommt ein erneuter Wechsel, der recht elektronisch klingt und verschiedene Stile miteinander mischt, darunter schimmert auch wieder Oldfield durch. Kurz vor Minute 14 haut Frank dann eine umwerfende Melodie raus, die er auf der E-Gitarre spielt und die für mich das Highlight des Stückes darstellt. Was für eine Passage!!!!! Allein diese Passage hätte ich gern als einzelnes Stück, denn es ist eine Melodie für die Ewigkeit. Mit Glockenspielartigen Synthies und sanften Flächen klingt dann dieses tolle Stück langsam und ruhig aus. Allein dieser Track lohnt die Anschaffung des Albums.
Das folgende „Planet Earth" beginnt mit einer an die Glockenschläge von Big Ben erinnernde Tonfolge. Es ist ein Stück das sanft dahinschwebt und ebenfalls mit einer sehr einfühlsamen und schönen Melodie aufwarten kann. Den Hauptteil des Stückes bestimmen die Synties, erst zum Ende hin verziert Frank den Track mit seiner E-Gitarre.
Zunächst sehr sphärisch ist das Stück „Polarstern" bei dem Frank eine weibliche Gesangsstimme integriert. Im Verlauf wird das Stück aber rhythmischer.
„Fearless" glänzt durch flirrende Sequenzer, „Remember" ist ein eher rockiger Track, „Dream With Me" hat einen pulsierenden Rhythmus, gepaart mit Akustik- sowie E-Gitarren, die Frank übereinander geschichtet hat (so wie es auch Oldfield des Öfteren tat). Nach diesen faszinierenden sechs neuen Stücken kommen nun noch fünf ältere, die den Neuen allerdings nicht ganz das Wasser reichen können. Sie klingen etwas dünner als die neueren Tracks und sind auch nicht so gut durchstrukturiert. Aus meiner Sicht sind diese aber eine schöne Zugabe.
Als Beispiel sei hier „Dream In A Dream" erwähnt, das ein etwas gemächlich dahintrabender Track ist, der mich an Frank’s Interpretationen von Wishbone Ash erinnert (schimmert da ein „Throw Down The Sword" durch?).

Was soll man über Frank Dorittke aka F.D. Project eigentlich noch sagen? Der Leser wird es kaum glauben, aber Frank schafft es immer wieder die herrlichsten Melodien mit Rhythmen und E-Gitarre zu versehen, dass einem beim Hören die Ohren aufgehen. Auch diese „verflixte" siebte CD hält den qualitativen Standard (mal angesehen von der Zugabe der älteren Tracks), den Frank auf seinen bisherigen Alben gesetzt hat. Aufgrund dessen kann ich für „Today & Yesterday" nur wieder eine absolute Kaufempfehlung aussprechen.
Tolles Album!

2009. Stephan Schelle T And Y is FD Project new-born of. An album divided into 2 parts: Today with 6 new tracks and Yesterday with 5 unreleased titles written since 2003. If Heavensgate surrounded us with a very Berlin School aura, this Frank Dorittke's last opus leads us into a musical world dominated by the influence that Mike Oldfield had on the German multi-instrumentalist. An album with rhythms organized on beautiful sequences sometimes unpredictable, sometimes minimalism, into languishing layers dominated by an electric guitar sometimes dreamy, sometimes explosive.

And that begins with Stars and Sky who opens as a new Tubular Bells. A dark linear opening tinged with fine scattered keys which wave on hardly perceptible oscillations from where appears an innocent nursery rhyme on a minimalist piano, coupled by the wavy and sensual bass line which ground Mike Oldfield's 1st version. Except that around the 5th minute the rhythm changes end for end with the appearance of a violin on wild lively percussions, feeding a furious incursion in an Irish clan soil. A folk dance for gnomes which becomes milder before sinking into an ambient darkness, streaked by lamentations of an electric six strings and a mellotronned voice which extends over a melancholic piano. Languishingly, the movement gets back to life with a heavy guitar which draws the pace under an orchestral choir, before switching towards another stroboscopic rhythmic, depicting the whim and the taste of FD Project for permuting rhythms which puzzle constantly the listener. A beautiful title which paves the way to a multitude tracks to very different structures which respect the diversity of cadences in a dense and well fed sound universe.
Planet Earth offers a minimalism intro as Big Ben tick tack keys. An intro which pounds slowly on a jerkier sequencer, but which the fury is held by a mellotronned cloud. The title soaks in a statism to boiling tones with fine crystalline sequences which are beaten by heavy guitar solos.
Tinkled keys flicker around the dark line of Polarstern. Vocal add an intriguing dimension to a rhythm which grows as a clock which wants to outstrip its movement in a veiled atmosphere of mellotron layers and with solos of guitars which spin passionately.
A title near the Berlin School style quite as Fearless with its loopy sequences which hem in an ambient universe in spite of a feverish sequencer which surrounds a pulsation that won’t explode. All the opposite of Remember with his hatched circular rhythm which swirls on an ascending sequence fiddle by heavy solos and by caustic riffs. After the sweet nursery rhyme to chiseled guitars which is Dream with me, we penetrate into the vaults of the first FD Project compositions that privileged the big guitars on fine rotary sequences.
Dream in a Dream begin with hesitation. A sweet composition where the premise is a guitar which rolls on a circular movement with of sulphurous solos. A piece near the ‘’Oldfieldian’’ soil.
Around the World presents a more syncopated structure which spins circles on guitars solos.
Waterfall amazes with his foggy intro tinged with argentine keys which cavort on a structure to slow crescendo on a bass sequence to light caper. A bewitching synth wraps the track, accompanying us in dreamland, with illusions and with fantasies. A very beautiful title, forgotten on Frank Dorittke's tablets.
Early Years has a very Kraftwerk approach with a zest of Neu and Michael Rother. A nervous title on an unbridled rhythm, punctuated with big incisive guitar solos which become muddled in rather shy synth solo.
Wishes concludes this retro actual work with a beautiful sequence à la Michael Rother which emphasizes an introverted tempo, but with an effective melody.

T And Y represent the very parallel visions of FD Project. From yesterday to today Frank Dorittke exploits a musical universe which winds between Berlin School, the teutronic rhythms and the clan gnomish approach of Mike Oldfield. An audacious mixture which flows into sometimes complex, but always harmonious universe, where the guitar is a master key in a sphere filled with interchangeable sequences bubbling synthesized mellotron.

2009. Sylvain Lupari / Guts Of Darkness With "T & Y" (Today & Yesterday), Frank Dorittke continues his path along the avenue of melodic instrumental EM, which seems to contain pieces and ideas going back until 2003.
The album is divided in two parts, "Today" containing Frank’s more recent music put forward as longer pieces, while "Yesterday" fills the second half of the cd with five older, more concise tracks.

The 17-minute opening track "Stars and Sky" immediately makes clear Frank is an admirer of Mike Oldfield, according to the nice melodic space-guitar playing and the folky interlude. But there’s lots more happening in this exciting track, such as lovely female choir pads, catchy rhythms/sequencer patterns and some excellent guitar soloing, the latter really hitting the mark at 14 minutes till the end.
This piece, with the following five tracks, forms the heart of this highly melodic and accessible work, as one can quite easily hear the less structured and thinner sound of the older tracks, which seem to have been added as a bonus to make up this 77-minute album.

Fans of catchy contemporary electronic music will find lots of their liking here.

Bert Strolenberg / Sonic Immersion